Wir verfügen bereits über alle Ressourcen, die wir für angestrebte Veränderungen benötigen

Die Gehirne verschiedener Menschen unterscheiden sich rein physikalisch in der Regel kaum. Da stellt sich dann doch die Frage, warum der eine etwas kann, was der andere nicht kann…

Im Modell des NLP gehen wir davon aus, dass alles, was wir brauchen, um etwas zu können, schon da ist. Der Grund warum der Eine es kann und der andere (noch) nicht ist der, dass letzterer (noch) nicht weiß, WIE es geht.

Beim NLP geht es sehr viel darum, WIE jemand etwas macht, welche Strategie dem Können zugrunde liegt. Das war auch die Geburtsstunde von NLP, als in den 1970er Jahren Richard Bandler und John Grinder sich die Frage stellten, was hinter dem Können Einzelner steckt. Sie haben sich in Folge mit wahren Meistern ihres Fachs beschäftigt und diese intensiv studiert. Das, was wir im NLP als Modellieren bezeichnen, ist herauszufinden, WIE es jemand macht. Oft sind die größten Meister aber nicht die besten Lehrer. Sie „können es halt einfach“…

Da dieses Können unterbewusst abläuft und die Phase des bewussten Lernens meist schon sehr lange zurück liegt, können sie ihr Können einfach nicht mehr erklären.
Mit Hilfe von NLP können wir aber in das Unterbewusstsein der Menschen schauen und die Strukturen, die ihrer Einzigartigkeit zugrundeliegen, herausbekommen. Und mit diesem Wissen – so die vorliegende Vorannahme – ist es jedem anderen möglich, das gleiche zu lernen und schlussendlich auch zu können.
Ein Beispiel, von dem Richard Bandler erzählt, war eine Schülerin, die sich mit dem Buchstabieren schwer tat. Er stellte ihr nur ein paar Fragen darüber, WIE sie das macht, dass es mit dem Buchstabieren nicht klappt. Dabei stellte sich heraus, dass sie eigentlich eine sehr gute Strategie hatte, sie stellte sich nämlich die Worte und ihre richtige Schreibweise vor ihrem geistigen Auge vor. Das Problem war, wie sich herausstellte, lediglich, dass die Buchstaben schwarz waren und der Hintergrund leider aber auch. Richard bat sie, die Farbe des Hintergrundes von ’schwarz‘ auf ‚weiss‘ umzustellen, und schon war das Problem gelöst. Die Schülerin gehörte innerhalb kürzester Zeit zu den besten Buchstabierern in ihrer Klasse.

Sie wusste einfach nicht, warum es zuvor nicht geklappt hat. Ganz einfach, weil es in ihrem Unterbewusstsein stattgefunden hat und sie darin keinen Einblick hatte. Es waren, wie wir gesehen haben, alle Ressourcen vorhanden, um richtig zu buchstabieren. Sie wurden nur in einer nicht ganz optimalen Weise verwendet. Eine kleine Veränderung, und schon hat es funktioniert!