Wir stellen den Wert und die Angemessenheit des inneren und/oder äußeren Verhaltens in Frage, während der Wert des Individuums selbst unangetastet bleibt

„Ich liebe Dich… aber gerade mag ich Dich nicht besonders.“

Wenn ich jemanden liebe, dann beziehe ich mich auf den Menschen, das Individuum. Wörtlich: Das Unteilbare. Wenn sich der geliebte Mensch aber in einer Weise verhält, die ich gerade nicht besonders schätze, dann mag ich diesen Menschen gerade nicht wegen seines / ihres Verhaltens. Das ändert aber nichts an der grundsätzlichen Liebe zu diesem Menschen.

Oder wenn Dein Kind aus der Schule nach Hause kommt und eine Sechs in der Mathematikarbeit bekommen hat, dann solltest Du nicht sagen: „Oh Gott! Bist Du blöd!„. Das wäre eine Wertung des Kindes als Ganzem und abgesehen davon, dass das ziemlich verletzend ist, ist es auch nicht richtig. Von einer vergeigten Mathe-Arbeit ist man noch nicht gleich blöd.

Im Modell des NLP fokussieren wir uns daher auf das Verhalten des Menschen und bewerten und betrachten nur dieses. Das Verhalten, das nach außen hin sichtbar wird und auch das Verhalten desjenigen innen drin. Wir verurteilen nicht den Menschen als solchen